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Haus zum Pflug, Volkshochschule Lahr

VHS vor Ort Aktuelles aus den Außenstellen und der VHS Lahr

Stabwechsel bei der VHS Mahlberg: Elke Hoffmann folgt auf Andrea Schaub

Bürgermeister Dietmar Benz, Elke Hoffmann, Andrea Schaub und VHS-Leiterin Carmen Wenkert. Frau Hoffmann und Frau Schaub halten jeweils einen Blumenstrauss in der Hand. Im Hintergrund steht die Burg von Mahlberg.
Bürgermeister Dietmar Benz, Elke Hoffmann, Andrea Schaub, VHS-Leiterin Carmen Wenkert (von links nach rechts)
Quelle: VHS Lahr

Nach achteinhalb Jahren erfolgreicher VHS-Außenstellentätigkeit gibt Andrea Schaub nun das Amt an Elke Hoffmann ab. In kleiner aber feiner Runde wurde Andrea Schaub im Rathaus Mahlberg von Bürgermeister Dietmar Benz und VHS-Leiterin Carmen Wenkert verabschiedet. "Wir lassen eine wertvolle und geschätzte Kollegin nur ungern gehen - wissen aber, dass die Leitung in gute Hände übergeben wird!" so Carmen Wenkert. Mit jährlich 60 Veranstaltungen und 500-600 Teilnehmenden hat Andrea Schaub für die Mahlberger Bürgerinnen und Bürger ein abwechslungsreiches Programm geschaffen. Wenkert bedankt sich für das Engagement und die geleistete Arbeit. Wir wünsche Dir, liebe Andrea, alles Gute für die Zukunft.

Elke Hoffmann übernimmt nun die Nachfolge zum 01. Februar 2022. Das Team der VHS mit Geschäfts- und Außenstelle freut sich auf die neue Zusammenarbeit und wünscht einen guten Start für das anstehende Frühjahr-/Sommersemester 2022!

Wir sagen DANKE für über 30 Jahre Bildungsarbeit!

Portrait von Angela Lorch - langjährige Dozentin der VHS Lahr - in der Hand hält sie einen rosafarbenen Blumenstrauss.
Zum Abschied gab es einen schönen Blumenstrauß und ein kleines Präsent.
Quelle: VHS Lahr

Angefangen hat alles 1991 zusammen mit ihren kleinen Töchtern mit Kinder-Turn-Kursen.  Die Nachfrage ließ nicht lange auf sich warten: Fortan bot Angela Lorch als studierte Pädagogin in der Außenstelle Seelbach Englisch A1 bis B2 in Vormittags- und Abendkursen an. Diese wurden sehr gut angenommen und im Laufe der Jahre entstanden schöne Begegnungen und Freundschaften in den Kursen. Nicht genug: es folgten Gehirnjogging- und Bewegungskurse für Seniorinnen und Senioren. Insbesondere die Bewegungskurse in Seelbach waren so beliebt, dass die Gruppe von 10 auf 20 Teilnehmende anstieg und später auf zwei Gruppen erweitert wurde. Insgesamt hat sie in 31 Jahren über 200 Kurse angeboten.

In den Jahren 2011 bis 2020 engagierte sich Angela Lorch auch als Dozentenvertreterin für die Belange der VHS-Dozentinnen und Dozenten. Im Pädagogischen Beirat der Stadt Lahr war sie stellvertretend für die Dozentenschaft präsent.

„Für dieses Engagement und die jahrelange Tätigkeit der Bildungsarbeit in der Volkshochschule Lahr wollten wir uns auch im Namen der Kursteilnehmenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VHS  herzlich bedanken.“ so VHS Leiterin Carmen Wenkert.

Wir wünschen Angela Lorch alles Gute für die Zukunft, vor allem Gesundheit und viel Freude mit neuen Herausforderungen.

 

Abschluss zum 13. Internationalen Suppenfest: Publikum durfte dieses Jahr zuhause mitkochen

Gruppenfoto von Charlotte Wolff, Beate Kecac (beide Stadt Lahr), die Suppenköchinnen, Carolin Jais (Stadt Lahr)
Das Team hinter und vor der Kamera.
Quelle: VHS Lahr

Das Lahrer Suppenfest, für viele eine lieb gewonnene Tradition im Spätherbst, konnte auch in diesem Jahr noch nicht wieder in Präsenz stattfinden. Die Organisatoren aus dem Lahrer Netzwerk „Migration und Integration“ ließen sich trotzdem nicht entmutigen und probierten ein neues Format aus: Die Lehrküche der VHS wurde zum Filmstudio umgewandelt und vier Suppenköchinnen zeigten an vier Abenden den Zuschauerinnen und Zuschauern zuhause per Livestream, wie sie ihre Lieblingssuppe kochen. Unterstützt wurden sie dabei von Oberbürgermeister Markus Ibert, dem Ersten Bürgermeister Guido Schöneboom und der VHS-Leiterin Carmen Wenkert, die die Moderation übernommen haben und den Köchinnen tatkräftig zur Seite standen. Für die Suppenköchinnen, die zum Teil schon bei den vergangenen Suppenfesten dabei waren, war es ein mutiger Schritt, ihre Suppe dieses Jahr vor der Kamera zu präsentieren und währenddessen die zahlreichen Fragen aus dem Publikum zu den einzelnen Kochschritten zu beantworten. Das Publikum zuhause konnte so einiges erfahren über die Zutaten der jeweiligen Suppe, wo man diese auch in Deutschland kaufen kann, wie man sie zubereitet und welche persönlichen Geschichten die Suppenköchinnen damit verbinden. 
Die Organisatoren freuen sich, dass sie mit dem neuen Format auch neue Zielgruppen angesprochen haben: Menschen, die sonst nicht zu den Veranstaltungen vor Ort kommen können, konnten dieses Jahr von zuhause aus teilnehmen. Denkbar wäre daher, das Suppenfest künftig sowohl in Präsenz als auch an weiteren Terminen zusätzlich digital stattfinden zu lassen. Das positive Fazit der Suppenköchinnen: Alle wollen beim nächsten Suppenfest wieder dabei sein – ob in Präsenz oder digital.

Städtefreundschaft Lahr-Alajuela führte bekannten Wirtschaftswissenschaftler René Castro Salazar nach Lahr

Oberbürgermeister Markus Ibert, der frühere Umwelt- und Außenminister von Costa Rica René Castro Salazar und zweiter Vorsitzender des Freundeskreises Alajuela-Lahr Heinz-Dieter Ritzau (von links).
OB Markus Ibert, der frühere Umwelt- und Außenminister von Costa Rica René Castro Salazar und zweiter Vorsitzender des Freundeskreises Alajuela-Lahr Heinz-Dieter Ritzau (von links).
Quelle: Stadt Lahr

Der frühere costa-ricanische Umwelt- und Außenminister René Castro Salazar hat einen Vortrag über das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen in der Volkshochschule Lahr gehalten. Oberbürgermeister Markus Ibert begrüßte den früheren Umweltminister und Außenminister aus dem mittelamerikanischen Land, der für eine private Reise nach Lahr gekommen ist. 
Seit 2017 ist Castro stellvertretener Generaldirektor der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Aus Anlass des 15-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft hatte der Freundeskreis Alajuela-Lahr e.V. den hochrangigen Gast nach Lahr eingeladen. Heinz-Dieter Ritzau, zweiter Vorsitzender des Freundeskreises, zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: Der Vortrag zeigte gute Bespiele für mehr Nachhaltigkeit auf, die Zuhörerinnen und Zuhörer diskutierten lebhaft mit.

Bücher kreativ falten – der etwas andere Kreativkurs im Programm der VHS Ettenheim

gefaltete Bücher mit Gravur
Quelle: VHS Ettenheim / Carola Goetsch

Kunstobjekte aus alten Bücher sind dekorativ und sehr gefragt– so freuten sich am vergangenen Samstag, 09. Oktober 2021 die angemeldeten Teilnehmer auf einen schönen Nachmittag im Vereinshaus in Ettenheim.
Auch wenn man sich zunächst gar nicht vorstellen konnte, zum Kursende selbst so ein tolles Kunstwerk in den Händen zu halten, fiel die Umsetzung durch die erfahrene Kursleiterin Christel Kapp-Emsmann mit etwas Übung sehr leicht.
Diese hat in den letzten vier Jahren ca. 200 Bücher bereits gefaltet und eine große Auswahl verschiedene Motive als Anschauungsmaterial mitgebracht. So war das passende Projekt der Teilnehmer schnell gefunden, wobei sich zum Einstieg die meisten für eine Herzform entschieden. Dann war nur noch Geduld und genaues Arbeiten gefragt und bereits zum Kursende strahlten die meisten Teilnehmer mit ihrem fertigen gefalteten Buch in der Hand. Für weitere Motive wurden auch die nötigen Tipps und Vorgehensweisen erläutert. „Eine tolle Geschenkidee für Weihnachten“, so eine begeisterte Teilnehmerin, die bereits weitere Projekte ins Auge gefasst hat. „Wirklich unglaublich, was man da aus alten Büchern noch herstellen kann“.  
Ein rundum gelungener Nachmittag im Rahmen der VHS Außenstelle Ettenheim, der auch im Frühjahrsprogramm 2022 wieder angeboten werden wird. Schauen Sie doch mal rein!

 

Krisenzeiten sind Bildungszeiten!

Quelle: VHS verband bw

Nach gut einem Jahr Volkshochschularbeit unter Corona-Bedingungen zieht Fritz Kuhn, Vorsitzender des Volkshochschulverbandes, Bilanz: "Die Volkshochschulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Folgen. Die weitgehende Untersagung des Präsenzunterrichts seit Dezember 2020 hat bei den Volkshochschulen jedoch hohe finanzielle Schäden verursacht, die an die Substanz gehen und zum Teil existenzgefährdend sind."  
Da gerade Krisenzeiten Zeiten des Lernens, des umfänglichen und raschen Umlernens sind, hat das vergangene Jahr noch einmal mehr die Bedeutung des öffentlichen Bildungsauftrags der Volkshochschulen aufgezeigt. "Die Volkshochschulen haben während der Corona-Krise bewiesen, dass sie in der Lage sind, sich auf neue Unterrichts- und Arbeitsbedingungen einzustellen. Der Digitalisierungsschub, den sie im letzten Jahr geleistet haben, ist nur ein Beleg dafür." erklärt Dr. Tobias Diemer, Direktor des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg.   

Neben den zahlreichen digitalen Angeboten, die im vergangenen Jahr entwickelt wurden, müssen die Volkshochschulen aber vor allem als Orte physischer Begegnung und als Orte des sozialen Lernens erhalten werden, um der drohenden Bildungsspaltung in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken.  
Zum Volkshochschulverband Baden-Württemberg gehören 168 Volkshochschulen mit über 650 Außenstellen. Die Einrichtungen vor Ort bieten ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Angeboten zur Allgemeinbildung, einschließlich der Bildung für nachhaltige Entwicklung, zur Gesundheitsbildung, in den Sprachen, zum Thema Integration und zur beruflichen Qualifizierung sowie in der Alphabetisierung und Grundbildung. 

Herrenberger Erklärung des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg anlässlich seiner Jahresversammlung am 09. Juli 2021 in Herrenberg:

Die Corona-Pandemie hat innerhalb weniger Wochen das Leben in Deutschland und der Welt grundlegend gewandelt. Zum Schutz der Gesundheit und um das Virus einzudämmen, wurde unsere individuelle und gesellschaftliche Normalität drastisch verändert. Die neuen Lebensumstände, die durch Lockdown, Homeoffice, Distanzunterricht, Kurzarbeit oder gar (drohende) Arbeitslosigkeit gekennzeichnet sind, stellen Menschen vor Herausforderungen. Bildungsangebote können dazu beitragen, diese neuen Herausforderungen zu meistern: von Techniken zur Stressbewältigung über den kreativen Umgang mit Krisen bis zur beruflichen Weiterentwicklung oder Neuorientierung. Viele Kinder und deren Familien bedürfen dringend passgenauer schulergänzender und -begleitender Maßnahmen, um durch die Krise Versäumtes nachholen zu können.

Krisenzeiten sind über diese Beispiele hinaus Zeiten des Lernens, des umfänglichen und raschen Umlernens. Wer gelernt hat, neues Wissen zu erwerben, neue Wege zu gehen und sich auf neue Situationen einzustellen, sieht in der Krise eine Chance, Neues auszuprobieren und sich für die Zukunft gut aufzustellen. In doppelter Hinsicht gilt also: Krisenzeiten sind Bildungszeiten.

Volkshochschulen bieten beides. Unterstützung in Krisenzeiten, die lebensnah die aktuellen Bildungsbedürfnisse aufgreift und Strukturierung bietet. Und die Möglichkeit, immer wieder neue Themen zu erkunden und die eigene Veränderungsfähigkeit zu schulen. Deshalb ist gerade in Krisenzeiten die Bildungsarbeit der Volkshochschulen unverzichtbar. Um Bürgerinnen und Bürgern auch unter Corona-Bedingungen Zugang zu Bildung zu ermöglichen, haben Volkshochschulen ihr digitales Angebot enorm ausgebaut, von Online-Kursen über Video-Tutorials bis zu Podcasts.

Gleichzeitig wirken die Volkshochschulen entschieden der drohenden Bildungsspaltung unserer Gesellschaft entgegen, indem sie einerseits niedrigschwellig digitale Grundkompetenzen zur Teilhabe an diesen Angeboten vermitteln und andererseits - wenn es das Infektionsgeschehen erlaubt - Gelegenheiten bieten, über den unmittelbaren sozialen Austausch und bei direkter persönlicher Begleitung zu lernen.

In der Krise stellen Volkshochschulen ihre Veränderungsfähigkeit unter Beweis und entwickeln sich parallel zur Digitalisierung als Orte physischer Begegnung und als Orte des sozialen Lernens fort. Dieser Anspruch spiegelt sich sowohl im Konzept der "agilen und analogitalen vhs" als auch im neuen Leitbild der Volkshochschulen als Antwort auf die Corona-Krise wider.

Um ihrem öffentlichen Bildungsauftrag in Krisenzeiten und darüber hinaus nachkommen zu können, sind die Fortsetzung und der künftige Ausbau insbesondere der institutionellen Förderung durch das Land und die Kommunen unerlässlich. Denn in Zeiten, in denen sich Technik und Gesellschaft rasend schnell ändern, bildet die Erwachsenenbildung eine wichtige Grundlage für die Veränderungsfähigkeit und die Veränderungsbereitschaft der Menschen und damit für die Bewältigung dieses Strukturwandels der Gesellschaft.    

Karl-Heinz Hatt wird 65 Jahre alt!

Dozent Karl-Heinz Hatt mit seiner Ehefrau Mina Hatt stehen in ihrem Wohnzimmer. Im Arm hält er einen Geschenkkorb.
Dozent Karl-Heinz Hatt mit seiner Ehefrau Mina
Quelle: VHS Lahr

Anläßlich seines Jubiläums überreichte Sabine Doufrain unserem beliebten Bewegungsdozenten einen kleinen Präsentkorb. Bei einem corona-konformen Plausch wurde viel über die vergangenen Jahre bei der VHS gesprochen. Karl-Heinz Hatt lässt sich für seine Wirbelsäulengymnastik-Kurse in Schwanau immer viel Neues einfallen, wobei seine Frau Mina ihn dabei tatkräftig unterstützt. Seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind begeistert. 
Wir sagen alles Gute!

Leitungswechsel in der Außenstelle Kippenheim

Ehepaar Cordula und Heinz Siefert kommen für Sigrid Obert

Sigrid Obert wird nach 15 Jahren ihre Tätigkeit als VHS-Außenstellenleitung abgeben. Bei einem Stehempfang im Rathaus Kippenheim wird sie von Bürgermeister Matthias Gutbrod und VHS-Leiterin Carmen Wenkert verabschiedet. (Bilder folgen)

Zum Samstag, 01. Februar 2020, werden Cordula und Heinz Siefert die Nachfolge übernehmen. Das Ehepaar will zukünftig gemeinsam die Aufgaben der VHS-Außenstelle Kippenheim angehen. Heinz Siefert gehört bis Mittwoch, 01. April 2020, zum Lehr- und Ausbildungsteam an der Polizeischule in Lahr. Dort wird er allerdings Ende März in den Ruhestand gehen. Cordula Siefert engagiert sich seit Jahren in der Gemeindebücherei Kippenheim. Das Duo freut sich auf die neue Tätigkeit sowie viele spannende Begegnungen. Wir wünschen einen guten Start!