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Haus zum Pflug, Volkshochschule Lahr

VHS vor Ort Aktuelles aus den Außenstellen und der VHS Lahr


 

Bücher kreativ falten – der etwas andere Kreativkurs im Programm der VHS Ettenheim

gefaltete Bücher mit Gravur
Quelle: VHS Ettenheim / Carola Goetsch

Kunstobjekte aus alten Bücher sind dekorativ und sehr gefragt– so freuten sich am vergangenen Samstag, 09. Oktober 2021 die angemeldeten Teilnehmer auf einen schönen Nachmittag im Vereinshaus in Ettenheim.
Auch wenn man sich zunächst gar nicht vorstellen konnte, zum Kursende selbst so ein tolles Kunstwerk in den Händen zu halten, fiel die Umsetzung durch die erfahrene Kursleiterin Christel Kapp-Emsmann mit etwas Übung sehr leicht.
Diese hat in den letzten vier Jahren ca. 200 Bücher bereits gefaltet und eine große Auswahl verschiedene Motive als Anschauungsmaterial mitgebracht. So war das passende Projekt der Teilnehmer schnell gefunden, wobei sich zum Einstieg die meisten für eine Herzform entschieden. Dann war nur noch Geduld und genaues Arbeiten gefragt und bereits zum Kursende strahlten die meisten Teilnehmer mit ihrem fertigen gefalteten Buch in der Hand. Für weitere Motive wurden auch die nötigen Tipps und Vorgehensweisen erläutert. „Eine tolle Geschenkidee für Weihnachten“, so eine begeisterte Teilnehmerin, die bereits weitere Projekte ins Auge gefasst hat. „Wirklich unglaublich, was man da aus alten Büchern noch herstellen kann“.  
Ein rundum gelungener Nachmittag im Rahmen der VHS Außenstelle Ettenheim, der auch im Frühjahrsprogramm 2022 wieder angeboten werden wird. Schauen Sie doch mal rein!

 

Krisenzeiten sind Bildungszeiten!

Quelle: VHS verband bw

Nach gut einem Jahr Volkshochschularbeit unter Corona-Bedingungen zieht Fritz Kuhn, Vorsitzender des Volkshochschulverbandes, Bilanz: "Die Volkshochschulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Folgen. Die weitgehende Untersagung des Präsenzunterrichts seit Dezember 2020 hat bei den Volkshochschulen jedoch hohe finanzielle Schäden verursacht, die an die Substanz gehen und zum Teil existenzgefährdend sind."  
Da gerade Krisenzeiten Zeiten des Lernens, des umfänglichen und raschen Umlernens sind, hat das vergangene Jahr noch einmal mehr die Bedeutung des öffentlichen Bildungsauftrags der Volkshochschulen aufgezeigt. "Die Volkshochschulen haben während der Corona-Krise bewiesen, dass sie in der Lage sind, sich auf neue Unterrichts- und Arbeitsbedingungen einzustellen. Der Digitalisierungsschub, den sie im letzten Jahr geleistet haben, ist nur ein Beleg dafür." erklärt Dr. Tobias Diemer, Direktor des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg.   

Neben den zahlreichen digitalen Angeboten, die im vergangenen Jahr entwickelt wurden, müssen die Volkshochschulen aber vor allem als Orte physischer Begegnung und als Orte des sozialen Lernens erhalten werden, um der drohenden Bildungsspaltung in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken.  
Zum Volkshochschulverband Baden-Württemberg gehören 168 Volkshochschulen mit über 650 Außenstellen. Die Einrichtungen vor Ort bieten ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Angeboten zur Allgemeinbildung, einschließlich der Bildung für nachhaltige Entwicklung, zur Gesundheitsbildung, in den Sprachen, zum Thema Integration und zur beruflichen Qualifizierung sowie in der Alphabetisierung und Grundbildung. 

Herrenberger Erklärung des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg anlässlich seiner Jahresversammlung am 09. Juli 2021 in Herrenberg:

Die Corona-Pandemie hat innerhalb weniger Wochen das Leben in Deutschland und der Welt grundlegend gewandelt. Zum Schutz der Gesundheit und um das Virus einzudämmen, wurde unsere individuelle und gesellschaftliche Normalität drastisch verändert. Die neuen Lebensumstände, die durch Lockdown, Homeoffice, Distanzunterricht, Kurzarbeit oder gar (drohende) Arbeitslosigkeit gekennzeichnet sind, stellen Menschen vor Herausforderungen. Bildungsangebote können dazu beitragen, diese neuen Herausforderungen zu meistern: von Techniken zur Stressbewältigung über den kreativen Umgang mit Krisen bis zur beruflichen Weiterentwicklung oder Neuorientierung. Viele Kinder und deren Familien bedürfen dringend passgenauer schulergänzender und -begleitender Maßnahmen, um durch die Krise Versäumtes nachholen zu können.

Krisenzeiten sind über diese Beispiele hinaus Zeiten des Lernens, des umfänglichen und raschen Umlernens. Wer gelernt hat, neues Wissen zu erwerben, neue Wege zu gehen und sich auf neue Situationen einzustellen, sieht in der Krise eine Chance, Neues auszuprobieren und sich für die Zukunft gut aufzustellen. In doppelter Hinsicht gilt also: Krisenzeiten sind Bildungszeiten.

Volkshochschulen bieten beides. Unterstützung in Krisenzeiten, die lebensnah die aktuellen Bildungsbedürfnisse aufgreift und Strukturierung bietet. Und die Möglichkeit, immer wieder neue Themen zu erkunden und die eigene Veränderungsfähigkeit zu schulen. Deshalb ist gerade in Krisenzeiten die Bildungsarbeit der Volkshochschulen unverzichtbar. Um Bürgerinnen und Bürgern auch unter Corona-Bedingungen Zugang zu Bildung zu ermöglichen, haben Volkshochschulen ihr digitales Angebot enorm ausgebaut, von Online-Kursen über Video-Tutorials bis zu Podcasts.

Gleichzeitig wirken die Volkshochschulen entschieden der drohenden Bildungsspaltung unserer Gesellschaft entgegen, indem sie einerseits niedrigschwellig digitale Grundkompetenzen zur Teilhabe an diesen Angeboten vermitteln und andererseits - wenn es das Infektionsgeschehen erlaubt - Gelegenheiten bieten, über den unmittelbaren sozialen Austausch und bei direkter persönlicher Begleitung zu lernen.

In der Krise stellen Volkshochschulen ihre Veränderungsfähigkeit unter Beweis und entwickeln sich parallel zur Digitalisierung als Orte physischer Begegnung und als Orte des sozialen Lernens fort. Dieser Anspruch spiegelt sich sowohl im Konzept der "agilen und analogitalen vhs" als auch im neuen Leitbild der Volkshochschulen als Antwort auf die Corona-Krise wider.

Um ihrem öffentlichen Bildungsauftrag in Krisenzeiten und darüber hinaus nachkommen zu können, sind die Fortsetzung und der künftige Ausbau insbesondere der institutionellen Förderung durch das Land und die Kommunen unerlässlich. Denn in Zeiten, in denen sich Technik und Gesellschaft rasend schnell ändern, bildet die Erwachsenenbildung eine wichtige Grundlage für die Veränderungsfähigkeit und die Veränderungsbereitschaft der Menschen und damit für die Bewältigung dieses Strukturwandels der Gesellschaft.    

Karl-Heinz Hatt wird 65 Jahre alt!

Dozent Karl-Heinz Hatt mit seiner Ehefrau Mina Hatt stehen in ihrem Wohnzimmer. Im Arm hält er einen Geschenkkorb.
Dozent Karl-Heinz Hatt mit seiner Ehefrau Mina
Quelle: VHS Lahr

Anläßlich seines Jubiläums überreichte Sabine Doufrain unserem beliebten Bewegungsdozenten einen kleinen Präsentkorb. Bei einem corona-konformen Plausch wurde viel über die vergangenen Jahre bei der VHS gesprochen. Karl-Heinz Hatt lässt sich für seine Wirbelsäulengymnastik-Kurse in Schwanau immer viel Neues einfallen, wobei seine Frau Mina ihn dabei tatkräftig unterstützt. Seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind begeistert. 
Wir sagen alles Gute!

Leitungswechsel in der Außenstelle Kippenheim

Ehepaar Cordula und Heinz Siefert kommen für Sigrid Obert

Sigrid Obert wird nach 15 Jahren ihre Tätigkeit als VHS-Außenstellenleitung abgeben. Bei einem Stehempfang im Rathaus Kippenheim wird sie von Bürgermeister Matthias Gutbrod und VHS-Leiterin Carmen Wenkert verabschiedet. (Bilder folgen)

Zum Samstag, 01. Februar 2020, werden Cordula und Heinz Siefert die Nachfolge übernehmen. Das Ehepaar will zukünftig gemeinsam die Aufgaben der VHS-Außenstelle Kippenheim angehen. Heinz Siefert gehört bis Mittwoch, 01. April 2020, zum Lehr- und Ausbildungsteam an der Polizeischule in Lahr. Dort wird er allerdings Ende März in den Ruhestand gehen. Cordula Siefert engagiert sich seit Jahren in der Gemeindebücherei Kippenheim. Das Duo freut sich auf die neue Tätigkeit sowie viele spannende Begegnungen. Wir wünschen einen guten Start!

 

Wir sagen Danke für 40 Jahre!

Die Schwanauer Außenstellenleiterin Sabine Doufrain übergibt der Dozentin Marianne Meyer-Alber einen Blumenstrauß zum Abschied.
Marianne Meyer-Alber wird nach 40 Jahren VHS-Dozententätigkeit von Sabine Doufrain verabschiedet.
Quelle: VHS Lahr

Marianne Meyer-Alber wird in den "VHS-Ruhestand" verabschiedet

 

Nach mehr als 40 Jahren als Dozentin bei der VHS Lahr und Schwanau hört Marianne Meyer-Alber, auf eigenen Wunsch, mit ihrer Dozententätigkeit auf. Mit den Worten „man soll aufhören, wenn es am meisten Spaß macht“ möchte sie nun ihre Freizeit, ohne Rücksicht auf ihre Kurse zu nehmen, genießen. Ihre Englisch- und Deutschkurse waren in Lahr und Ottenheim sehr beliebt und stets gut besucht. Zahlreiche Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer waren jahrelang immer wieder in ihren Kursen anzutreffen. Als kleine Anerkennung ihrer Tätigkeit als Dozentin und jahrelanger VHS-Aussenstellenleitung in Schwanau wurde sie mit einem schönen Blumenstrauß und einem Weinpräsent von unserer VHS-Aussenstellenleiterin aus Schwanau Sabine Doufrain am Montag, 21. Januar 2019, in Ottenheim in den wohlverdienten „VHS-Ruhestand“ verabschiedet.

Für die Zukunft wünschen wir alles Gute, Gesundheit und tolle Aktivitäten.